Tihyowe's Universe of Thoughts |
Hier postet Tihyowe alle Gedanken, die spontan und auf verschlungenen Pfaden den Weg nach draussen suchen. |
An American Muscle Car and an Icelandic National Park
Skúli has been restoring his 68’ Camaro in the past few years. Now it is ready, so he took it for a spin in Iceland’s oldest national park, Þingvellir (Thingvellir).
The music is by Iceland’s Kristján Kristjánsson or KK.
For more muscle cars in Iceland, check out Björk’s classic song, Motorcrash with the Sugarcubes.
Gerade habe ich den FAZ-Artikel (18.07.2012 im Feuilleton: “Diese verflixten tausend Euro - Digitale Bohème in Berlin) gelesen, der heute mehrfach in meiner Twitter-Timeline weiter gereicht wurde. Ich frage mich ernsthaft, mit wie vielen linken Beinen ein Mensch am Morgen zuerst aufgestanden sein muss, um einen solchen verhetzten, verletzenden und abgrundtief diskriminierenden Text zu verfassen. Und wenn dieser Mensch an diesem Tag heute das dringende Bedürfnis verspürt, endlich einmal eine Hass-Tirade abzulassen gegen all das, was sich offensichtlich in ihm angestaut hat, warum kann er dabei nicht im verallgemeinernden Modus bleiben? Sein Freund H. bleibt auch im Artikel anonym, während andere Menschen öffentlich an den Pranger gestellt werden. Es ist bekannt, dass viele Menschen sich in einer sehr bis relativ eng begrenzten Welt bewegen, in der schon die Vorstellungen von Veränderungen Ängste auslösen können. Und eine Vorstellung von massiven oder bahnbrechenden Veränderungen nahezu unvorstellbar ist. Dennoch ist für alle Menschen recht einfach recherchierbar, dass weltweit Veränderungen, die für die Menschheit positive, fortschrittliche oder verbessernde Lebensbedingungen geschaffen haben, in den Köpfen von kreativen Menschen entstanden sind. Oder durch die Verbindung von kreativen Menschen, die mit ihren schöpferischen Ideen eine übergeordnete Perspektive bis hin zu einem Paradigmenwandel evozieren können. Mein Empfinden beim Lesen dieses Artikels hat mich selber erschrocken, denn ich konnte kein anderes Wort dafür finden als: das ist richtig bösartig. Und ich möchte an einen würdevolleren Umgang im Miteinander appellieren - auf allen Ebenen.
Mittwoch, 18. Juli 2012
Deutschland im Sommer. Es war ein kurzer Augenblick, als sich die Welt wie zu ihrem Untergang verdunkelte, und dann kam ein Hagelschauer mit viel Wind. Als wollte er den Tag weg wischen mit aller Gewalt.
Montag, 18. Juni 2012
Mal eben in den Ereignis- und Dokumentation-Sender Phoenix rein geschaut, bleibt mir glatt die Spucke weg. Es läuft eine “Aktuelle Stunde zum Transport eines Teppichs für Bundesminister Niebel” im Bundestag - und es ist nicht die erste Diskussion zu diesem Thema. Spontan meldet sich eine leise Stimme in mir, die immer dann um Aufmerksamkeit buhlt, wenn Logik und Vernunft durch Absurditäten ausser Kraft gesetzt scheinen. Wenn Menschen zur Wahl gehen, ihre Stimme abgeben, und damit andere Menschen beauftragen, das Zusammenleben aller Menschen in einer demokratischen Gesellschaft zu ordnen, zu regulieren und zu leiten - also Politik zu machen - haben diese wählenden Menschen dann gleichzeitig zugestimmt, dass ihre Stimme für Nichtigkeiten ad absurdum geführt wird? Oder mit anderen Worten: Gibt es wirklich nichts wichtigeres im Bundestag zu diskutieren, als das Fehlverhalten von diesem Minister? Haben wir in unserer Republik alles so optimal geregelt, dass wertvolle Zeit zum Debattieren hierfür erübrigt werden kann? Mal ehrlich, wenn ein ganz normaler Bürger dieses Landes sich einen Zoll-Betrug leistet und dabei erwischt wird, dann gibt es kein Pardon. Dann hat er die Konsequenzen zu tragen, gegebenenfalls auch berufliche - und es wird niemand auf die Idee kommen, stundenlang darüber zu diskutieren!
Deshalb meine ganz bescheidene Frage, meine Damen und Herren, liebe MinisterInnen: wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Mittwoch, 13. Juni 2012
i’m kind of speechless regarding this house.
or writerless.
wordless.
i love this house, but it truly makes no sense to me.
it was built new to look as if it had been falling down for the last 100 years?
at least that’s what i’m assuming.
clearly i haven’t been inside, but i’m assuming that inside it’s all gleaming white and minimal with an interior by john pawson.
or there’s a witch and giant cauldron.
or a witch with a giant cauldron in a john pawson designed minimalist kitchen.
or just a tadpole farm.
or witches doing pilates.
i have no idea.
i’m baffled and happy.
-moby
Wikipaintings ist die Wikipedia der klassischen Malerei.
Ein interessanter Hinweis für Kunstliebhaber oder diejenigen, die einen grösseren Einblick in das Werk eines bestimmten Künstlers bekommen möchten.
Dienstag, 29. Mai 2012
Top-Nachricht heute: Der Bundestag hat eine grundlegende Reform des Organspende-Gesetzes beschlossen. Immer wieder taucht dieses Thema in den Medien auf. Im Fernsehen, im Radio wird mithilfe von Prominenten ein wahrer Kult um den Organspende-Ausweis gemacht. Jeder kann darüber denken, wie er will - oder sich seine Gedanken darüber machen. Nur die Art und Weise, wie dieses Thema in der Öffentlichkeit referiert wird, ist für mein Empfinden sehr einseitig, und lässt einen Lobbyismus dahinter erkennen, der wie so häufig wohl die eigentliche treibende Kraft ist.
Meine Logik hinterfragt folgendes:
Der Nachrichtensprecher erklärt, dass 12.000 Menschen in Deutschland auf ein neues Organ warten. Täglich würden 3 Menschen sterben, weil das entsprechende Organ zur Transplantation nicht zur Verfügung steht. Dann sollen also lieber 3 andere Menschen sterben, um den Kranken ihre Organe zur Verfügung zu stellen? Und um den Medizinern und der Pharma-Industrie einen zusätzlichen Nutzen zu ermöglichen? Natürlich kann eine Organspende in besonderen Fällen eine Möglichkeit sein, einem Menschen zu helfen. Doch die Selbstverständlichkeit, mit der über solche operativen Eingriffe in den Medien gesprochen wird, suggeriert den meisten Menschen eine Behandlung, die mit Leichtigkeit zu bewerkstelligen ist. Das ist nicht der Fall, und die Betroffenen müssen z.B. ihr Leben lang starke Medikamente einnehmen, da der menschliche Körper von Natur aus nicht für einen Organ-Austausch vorgesehen ist (und das ist vermutlich nur diejenige von vielen möglichen Komplikationen, die noch am geringsten erscheint).
Weiterhin hört sich die Zahl 12.000 relativ gross an, doch 12.000 sind in Bezug auf die 80 Millionen Einwohner der Bundesrepublik eher ein kleiner Anteil, nämlich etwa 0,015%. Aus dieser Perspektive betrachtet, frage ich mich, ob es nicht viele Menschen in diesem Land gibt, die glücklich wären, wenn man ihnen so viel Aufmerksamkeit und Hilfe gewähren würde, und sogar Bundestags-Beschlüsse verfassen würde, um sie zu unterstützen.
Der letzte Punkt, der mich an dieser ganzen Geschichte am meisten beunruhigt, ist die Tatsache, dass es inzwischen längst auch schon einen Markt für Organ-Handel gibt. In einigen Dokumentationen wird veranschaulicht, dass Menschen, die durch globale Ausbeutung ohnehin nichts mehr zu verlieren haben, nur noch ihren Körper verkaufen können, um eventuell zu überleben. Sie verkaufen dann unter mysteriösen und meist auch unhygienischen Bedingungen z.B. eine Niere, die von den Vermittlern dann teuer in den Westen weiter geleitet wird.
Im Beschluss des Bundestages, der heute verabschiedet wurde, ist die Aufforderung enthalten, dass möglichst jeder Bürger sich einen Organspende-Ausweis zulegen sollte. Wenn wirklich jeder einen solchen Ausweis hätte, wie gross ist dann das Potential z.B. für kriminelle Optionen, sich verhältnismässig “einfach” ein Organ zu beschaffen, und aus einem Hype um Organspenden plötzlich eine Organ-Verwertung wird?
Freitag, 25. Mai 2012
Ich habe überlegt. Ich wusste nicht: soll ich oder nicht? Ich probiere gerne Neues aus. Ich bin neugierig. Ich bin immer bereit, mich weiter virtuell zu vernetzen, wenn es sinnvoll scheint. Dann habe ich einige hier gefunden, mit denen ich schon in anderen Netzwerken verknüpft bin. Und schliesslich die Erinnerung an eine meiner favorisierten Quotes:
“You may never know what results come from your action. But if you do nothing, there will be no result.” (Mahatma Gandhi)
Hier bin ich also.
Freitag, 25. Mai 2012
An American Muscle Car and an Icelandic National Park
Skúli has been restoring his 68’ Camaro in the past few years. Now it is ready, so he...
And then there was Freddie. And my childhood came flooding in. I’m 43 now, but in that moment yesterday i was 16 again. An uncertain nerdboy, just...
Die deutschen Presseverleger haben bei der Regierung ein Leistungsschutzrecht bestellt, nach welchem sie...
i’m kind of speechless regarding this house.
or writerless.
wordless.
i love this house, but it truly makes no sense to me.
it was built new to look...
Last night, Iceland’s Eurovision entry made it to the final competition.
Omg Jónsi you beautiful person, you.
Source Flickr. Copyright Richard McManus 2012.